Mobilität

Lindenstraße 2007DezWie im Grünbuch „Mobilität“ der EU beschrieben, muss eine neue Kultur der Mobilität in der Stadt geschaffen werden. Es ist notwendig, dass Bürger und Entscheidungsträger gemeinsam über Verhaltensänderungen nachdenken. Denn nur durch ein Umdenken können wir erreichen, dass unsere Städte ihre Attraktivität als Wohnort, Reiseziel und Einkaufsmöglichkeit bewahren und dass sie auch künftig als Motoren der Wirtschaft funktionieren.

Ziel muss es sein, Wohnen, Arbeiten und Freizeit näher zusammen zu bringen. So kann Verkehr vermieden werden statt noch mehr Verkehr zu erzeugen. Das bringt spürbare Steigerungen der Lebensqualität in den Städten.

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Nachhaltiger Tourismus

Ein Hinweis von Dirk Werhahn

Baum

Was unter „sanftem Tourismus“ noch Vision eines komplexen Systems war, in dem die ökologischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Elemente harmonisch zusammenspielen, ist mit der Agenda 21 der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro (Rio-Konferenz) 1992 als „Nachhaltigkeitsprinzip“ von der weltweiten Staatengemeinschaft vereinbart worden.

In enger Anlehnung an dieses Nachhaltigkeitsprinzip wurde später eine Inhaltsbeschreibung entworfen: Nachhaltiger Tourismus ist von den Grundsätzen der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung und den Empfehlungen der Agenda 21 geleitet. Er muss soziale, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Verträglichkeitskriterien erfüllen. Nachhaltiger Tourismus ist langfristig, das heißt d.h. in Bezug auf heutige wie auf zukünftige Generationen, ethisch und sozial gerecht und kulturell angepasst, ökologisch tragfähig sowie wirtschaftlich sinnvoll und ergiebig“. (forum umwelt und entwicklung,1999).

Eine mehr ökologische Ausrichtung beinhaltet Nachhaltigkeit nach der Bundesamt für Naturschutz BfN-Definition (1998):

  • Erhaltung der biologischen Vielfalt und pfleglicher Umgang mit der Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft
  • Gewährleistung der guten Umweltqualität, damit auch bei quantitativem Wachstum die Belastung von Boden, Wasser, Luft / Klima und der Flächenverbrauch zurückgehen.
  • Senkung des Ressourcenverbrauchs und Erhöhung der Effizienz bei der Nutzung natürlicher und kultureller Ressourcen, damit Tourismus auch längerfristig profitabel und ökonomisch gesund bleiben kann.

Kritiker weisen zu Recht auf die Gefahr missbräuchlicher Verwendung auch des Nachhaltigkeitsbegriffs hin. Daher sind zur Abwehr Kriterien und Umsetzungsinstrumente wie Richtlinien, Verfahrensweisen und Gütesiegel unerlässlich.

Gefunden auf den Seiten den Bundesamtes für Naturschutz.

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Sichere Straßen – rechtliche Grundlagen

Ein Hinweis von Dirk Werhahn

Nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist es möglich, den Verkehr in den Städten ruhiger und sicher zu gestalten und somit zur Entschleunigung des städtischen Lebens beizutragen. Dies erhöht die Attraktivität der Städte. Dadurch kann sich die Anzahl von Touristinnen und Touristen, Käuferinnen und Käufer, Besucherinnen und Besucherin von Gastronomischen Einrichtungen erhöhen. Die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger sowie die Umsätze der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler können steigen.

Nachstehend die Regelungen (Stand: 01.01.2008)

Verkehrsberuhigter Bereich

VerkehrsberuhigtVerkehrsberuhigt Ende§ 45 Abs. 1d StVO: In zentralen städtischen Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen und überwiegender Aufenthaltsfunktion (verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche) können auch Zonen-Geschwindigkeitsbeschränkungen von weniger als 30 km/h angeordnet werden.

Tempo 30-Zone

30 Zone30 Zone Ende§ 45 Nr. 1c StVO Die Straßenverkehrsbehörden ordnen ferner innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf, Tempo 30-Zonen im Einvernehmen mit der Gemeinde an.

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Ökologischer Tourismus, Naturtourismus

Ein Hinweis von Dirk Werhahn

Baum

Ökologischer Tourismus ist die Weiterentwicklung der Konzeptidee des umweltverträglichen beziehungsweise umweltfreundlichen Tourismus. Da im deutschen Sprachgebrauch Umweltverträglichkeit tendenziell unter anthropozentrischer Sichtweise auf die Umwelt des Menschen eingegrenzt wird, obwohl umfassender eigentlich ein intakter Naturhaushalt und eine auch für wildlebende Pflanzen und Tiere angemessene Umwelt erforderlich ist, ist die Sichtweise im Ökotourismus auf ökosystemare Zusammenhänge ausgedehnt worden. Ziel, insbesondere von wissenschaftlicher und Non-Governmental Organisation-Seite, ist ein „Ökologisch verantwortlicher Tourismus“.

Im englischen Sprachgebrauch hielt „Ecotourism“ Ende der 80er Jahre Einzug. „Ecotourism is responsible travel to natural areas that conserves the environment and sustains the well being of local people“(The Ecotourism Society 1991) Im spanischen Sprachgebrauch kann mit ecoturismo dagegen ein bloßer Ausflug ins Grüne gemeint sein.

Das Naturerleben hebt die „World Trade Organisation“ WTO (2000) hervor: „Ecotourism is practised in relatively undisturbed natural areas, for the main purpose of admiring and learning more about them.“

„Ökotourismus ist nachhaltiger Tourismus in sensiblen Gebieten; er trägt zur Finanzierung des Schutzes der Natur bei“ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, „Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit“, GTZ, 2001). Ökotourismus wird in der Entwicklungszusammenarbeit als Instrument zur Förderung der Regionalentwicklung und Unterstützung beim Schutzgebietsmanagement gesehen. Zahlreiche Schutzgebiete wären ohne die Aussicht auf eine touristische Wertschöpfung nie gegründet worden oder wären ohne die Einnahmen aus dem Tourismus nicht überlebensfähig.

Als Idealform, sofern man diesen Begriff überhaupt verwenden will, sollte es sich bei „Ökotourismus“ um eine auf naturnahe Gebiete ausgerichtete, ökologisch verträgliche, Naturerlebnis bietende und Naturverständnis fördernde Reiseform handeln, die zudem zur Erhaltung von Natur und Kultur beiträgt und dabei noch wirtschaftlich sinnvoll und vorteilhaft für die lokale Bevölkerung ist.

Marktbeobachter kritisieren den Begriff als Worthülse unter Verdacht des Etikettenschwindels, da als Ökotourismus/Ecotourism oftmals undifferenziert jede Art von Reise, die Natur zum Ziel hat, vermarktet wird.

Um Missverständnis und Missbrauch entgegenzuwirken wurde in der Tourismustheorie der Begriff „Naturtourismus“ eingeführt. „Naturtourismus“ bietet Natur -zumindest als Kulisse- für eine Vielzahl touristischer, insbesondere auch sportlicher Aktivitäten, z. B. Tauchen, Klettern, Luftsport, Survival, Expeditions- und Abenteuertourismus. Ein Schutz- oder Erhaltungsziel ist nicht zwangsläufig impliziert, weshalb die Kritik an dieser Tourismusform als einer bloßen Vermarktung von Natur nicht unbegründet ist.

Unter den verschiedenen Marktsegmenten innerhalb dieser breiten Palette des Naturtourismus wäre „Ökotourismus“ die praktische Umsetzung des ökologischen Leitbildes.

Gefunden auf den Seiten den Bundesamtes für Naturschutz.

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Umweltverträglicher/umweltfreundlicher Tourismus

Ein Hinweis von Dirk Werhahn

Baum

Umweltverträglicher Tourismus ist per Definition verträglich mit der Umwelt als gesamter räumlicher Umgebung. Er zeichnet sich durch möglichst geringe Eingriffe in den Naturhaushalt aus, durch möglichst geringen Landschaftsverbrauch, möglichst geringe Veränderung des Landschaftsbildes und möglichst weitgehende Erhaltung einer naturnahen Kulturlandschaft.

Da die Tourismusbranche nicht nur Verursacher, sondern auch Leidtragender von Umweltbelastungen ist, weil sich die Beeinträchtigung von Umwelt beziehungsweise Natur und Landschaft umgehend ökonomisch auswirken kann, ist der Schutz der Umwelt in der Fachpolitik zum Doppelziel erhoben worden: Schutz für touristische Nutzungen und Schutz vor touristischen Belastungen, indem Tourismus verträglich gestaltet wird.

Mit dem Leitbild „umweltfreundlicher“ Tourismus soll der umweltverträgliche, die Umwelt nicht belastende Tourismus weiter optimiert werden, indem positive Effekte für den Erhalt von Umweltqualität erzielt werden.

Gefunden auf den Seiten den Bundesamtes für Naturschutz.

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