Grüne Plätze in Ludwigsburg

Ein Beitrag von Dirk Werhahn

Schillerplatz Arsenalplatz Ludwigsburg

Öffentlicher Raum und damit Stadtplätze sollen Orte des städtischen Lebens sein. Dies gelingt, wenn unterschiedliche Gruppen anwesend sind, die die Plätze auf verschiedene Arten nutzen. Plätze schaffen Raum für Kommunikation und Begegnung. So kann das gesellschaftliche, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben verbunden werden. Die Ludwigsburger GRÜNEN schlagen daher die Neugestaltung zweier Plätze vor:

Schillerplatz
Wer vom Bahnhof die Stadt betritt, erlebt Ludwigsburg als weltoffen, geschäftig und mit „Schiller“ voller Kultur. Ein lebendiges Portal für die Schloßfestspiele, für die Film- und die Theaterakademie, usw.. Die neue Gestaltung und die damit verbundene Möglichkeit der Durchquerung laden Gäste, Einwohnerinnen und Einwohner zum Erleben am Schillerplatz ein.

Arsenalplatz
Auf dem Weg zum Marktplatz, zum Blühenden Barock, zum Forum etc. schafft der Arsenalplatz Raum für Jung und Alt zum Verweilen, Ausruhen, „Luft tanken“, Reden, Spielen, Kaffeetrinken, Entspannen usw. Bäume spenden Schatten und Wasserspiele sorgen für Abkühlung. „Ludwigsburg atmet.“

Die Neugestaltung soll Entlastung für das Stadtzentren schaffen, denn nicht nur in Ludwigsburg wird eine Zunahme des Verkehrs mit den bekannten negativen Folgen beobachtet: Chronische Verkehrsüberlastung, Verspätungen, Feinstaub und weitere Umweltverschmutzung. Die europäische Wirtschaft verliert aufgrund dessen alljährlich fast 100 Mrd. €, also rund 1 % des BIP der EU.

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Eisenbahnromantik – Stuttgart 21?

Gefunden von Dirk Werhahn

Das SWR Fernsehen hat in der Sendung „Eisenbahn Romantik“ das Thema „Stuttgart 21“ beleuchtet. Hier ein Ausschnitt aus dem sichtlich wird, was denn die „wahren Gründe“ sind. Das Schlusswort lohnt sich besonders.

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Weltweiter Autofreier Tag (WCFD)

Gefunden von Dirk Werhahn

Am 16. September beginnt die European Mobility Week, die am 22. September mit dem „Autofreien Tag“ endet.

Dieser Tag soll zeigen, dass eine autodominierte Gesellschaft nicht akzeptiert werden muss. Er soll sichtbar werden, wie unsere Städte aussehen könnten, – ohne Autos – an 365 Tagen im Jahr. Dadurch kann auch deutlich werden, wie autofreie Lebensstile und wie die Abkehr von der autogerechten Planung von Städten und Kommunen gelingen kann.

Ziel ist eine bessere, eine friedliche, sichere und umweltfreundliche Zukunft für junge und alte, kranke und gesunde, arme und reiche Menschen.

Eine spannende Idee kommt aus San Fransisco. Dort wandeln KünstlerInnen, AktivistInnen und andere WiderständlerInnen am sogenannten parking day, Parkplätze für Autos zu PARKplätz für Menschen um. Auch für Berlin ist eine ähnliche Aktion geplant.

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Energieeffiziente Stadtbeleuchtung für Ludwigsburg

Ein Beitrag von Dirk Werhahn

Einen hohen Verbrauch hat die Stadtbeleuchtung. So werden in Deutschland für die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und Brücken jedes Jahr drei bis vier Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht; soviel wie rund eine Million Haushalte benötigen. Dies führt zu einem klimaschädlichen CO2-Ausstoß von über zwei Millionen Tonnen pro Jahr. Deshalb hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), die KfW Förderbank und das Umweltbundesamt (UBA) im Rahmen der Klimaschutzinitiative des BMU den Bundeswettbewerb „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“ initiiert. Dieser beginnt mit einem Technikwettbewerb, dem sich ein Kommunenwettbewerb anschließt.

Das wäre doch mal etwas für Ludwigsburg.

Zum Vergleich: Im statistischen Mittel nutzt ein Zwei-Personen-Haushalt 3.030 kWh Strom im Jahr (2005) weiß der VDEW. Konkreter wird es bei der Betrachtung, dass man für eine Kilowattstunde Strom beispielsweise 15 Hemden bügeln oder 70 Tassen Kaffee kochen, zwei Tage lang einen 300-Liter-Kühlschrank nutzen oder eine Maschine Wäsche waschen kann.

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Stadtbahn Ludwigsburg

Ein Beitrag von Dirk

Ein Gutachten zeigt, dass die Stadtbahn machbar ist. Sie könnte auf ihrem Weg von Remseck nach Markgröningen in Ludwigsburg viele Haltestellen anbieten und somit die Innenstadt noch attraktiver machen. Die Kreisrätinnen und Kreisräte können sich die Stadtbahn gut vorstellen. Sind die Ludwigsburger Gemeinderäte und Gemeinderätinnen vernünftig und mutig genug, eine solche weitreichende Entscheidung zu treffen?

Es gibt wohl Bedenken wegen des Autoverkehrs. Aber die Einschränkungen, die dem motorisierten Individualverkehr entstehen könnten, dürften sich angesichts steigender Benzinpreise schnell ausgleichen. Nicht nur die Mobilität wird effektiver, sondern die Stadtbahn würde auch die CO2-Bilanz der Stadt positiv beeinflussen.

StadtbahnumfrageDie LKZ fragt im Internet nach der Meinung der Bürgerinnen und Bürger. Die Stimmung der Menschen scheint eindeutig zu sein. So lauten bis Sonntag morgen (29.06.2008) 76% der Antworten: Ja, ich will eine Stadtbahn.

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