Nur Fliegen ist schöner

Ein Kommentar von Dirk Werhahn

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Ob unterwegs auf Geschäftsreise oder in den Urlaub, immer mehr Reisende nutzen das Flugzeug. Im Jahr 2006 flogen laut Statistisches Bundesamt 5,6 % mehr Passagiere als im Vorjahr.

Neben den negativen Effekten für die Atmosphäre, hat nun beispielsweise der Betreiber des Flughafen in Stuttgart eine Studie veröffentlicht, der zu entnehmen ist, dass eine weitere Start- und Landebahn notwendig ist. Flugverkehr gefährdet somit nicht nur die Luft, sondern auch die Erde.

Doch es gelingt nicht immer auf das Fliegen zu verzichten. Wem Klimaschutz aber wichtig ist, kann das Angebot Atmosfair nutzen. Auf deren Homepage gibt es einen Emissionsrechners, mit dem ermittelt werden kann, wie viel Klimagase die jeweilige Reise verursacht. Dann kann ein Beitrag bezahlt werden, der dazu beiträgt, dass Projekte mit dem Ziel durchgeführt werden, an andere Stelle die Menge klimaschädlicher Gase zu vermeiden. So lässt sich der Schaden, der für die Umwelt durch einen Flug entsteht zwar nicht ungeschehen machen, doch zumindest reparieren.

Beispiel: Stuttgart nach Barcelona

Die Emissionen einer Person auf einem einfachen Flug von Stuttgart nach Barcelona entsprechen der Klimawirkung von etwa 300 kg CO2, insgesamt auf Hin- und Rückflug etwa 600 kg CO2. Diese Menge CO2 kann atmosfair in einem Klimaschutzprojekt für 13,00 Euro einsparen.

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