Weltweiter Autofreier Tag (WCFD)

Gefunden von Dirk Werhahn

Am 16. September beginnt die European Mobility Week, die am 22. September mit dem „Autofreien Tag“ endet.

Dieser Tag soll zeigen, dass eine autodominierte Gesellschaft nicht akzeptiert werden muss. Er soll sichtbar werden, wie unsere Städte aussehen könnten, – ohne Autos – an 365 Tagen im Jahr. Dadurch kann auch deutlich werden, wie autofreie Lebensstile und wie die Abkehr von der autogerechten Planung von Städten und Kommunen gelingen kann.

Ziel ist eine bessere, eine friedliche, sichere und umweltfreundliche Zukunft für junge und alte, kranke und gesunde, arme und reiche Menschen.

Eine spannende Idee kommt aus San Fransisco. Dort wandeln KünstlerInnen, AktivistInnen und andere WiderständlerInnen am sogenannten parking day, Parkplätze für Autos zu PARKplätz für Menschen um. Auch für Berlin ist eine ähnliche Aktion geplant.

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Altholzklassen

Ein Beitrag von Dirk Werhahn

Altholz ist bereits einem Verwendungszweck zugeführt worden und steht als Abfall zur Entsorgung, bzw. als Sekundärrohstoff bereit.

Altholz wird in vier Altholzklassen unterschieden:

  • A1: naturbelassenes Altholz
    Paletten aus Vollholz, z.B. Europaletten, Industriepaletten, Transportbehälter, Verschläge, Obst/Gemüse- und Zierpflanzenkisten und ähnliche Kisten aus Vollholz, Kabeltrommeln aus Vollholz (Herstellung nach 1989), Möbel aus naturbelassenem Vollholz (unbehandelte Massivholzmöbel), Verschnitt von naturbelassenem Vollholz.
  • A2: behandeltes Altholz (gestrichen, lackiert, etc.)
    Verpackungsholz und Holzwerkstoffe ohne schädliche Verunreinigungen, Möbel mit Holzfurnieren, Paletten und Transportkisten aus Holzwerkstoffen, Möbel ohne halogen-organische Verbindungen in der Beschichtung (Möbelstücke – nur Holzfurniere), Bauholz, Spanplatten und Dielen.
  • A3: Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung
    Verpackungsholz mit Verbundmaterialien, Möbel mit Beschichtungen, Paletten mit Verbundmaterialien, Möbel mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung (Kunststofffurniere), Altholz aus dem Sperrmüll.
  • A4: mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz
    ehandeltes Holz, z.B. mit Holzschutzmitteln lackiertes Holz, ebenso schadstoffbelastetes Holz, z.B. Bahnschwellen, Jägerzaun und Holz aus Dachkonstruktionen, Fensterholz (mit oder ohne Glas)
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Energieeffiziente Stadtbeleuchtung für Ludwigsburg

Ein Beitrag von Dirk Werhahn

Einen hohen Verbrauch hat die Stadtbeleuchtung. So werden in Deutschland für die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und Brücken jedes Jahr drei bis vier Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht; soviel wie rund eine Million Haushalte benötigen. Dies führt zu einem klimaschädlichen CO2-Ausstoß von über zwei Millionen Tonnen pro Jahr. Deshalb hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), die KfW Förderbank und das Umweltbundesamt (UBA) im Rahmen der Klimaschutzinitiative des BMU den Bundeswettbewerb „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“ initiiert. Dieser beginnt mit einem Technikwettbewerb, dem sich ein Kommunenwettbewerb anschließt.

Das wäre doch mal etwas für Ludwigsburg.

Zum Vergleich: Im statistischen Mittel nutzt ein Zwei-Personen-Haushalt 3.030 kWh Strom im Jahr (2005) weiß der VDEW. Konkreter wird es bei der Betrachtung, dass man für eine Kilowattstunde Strom beispielsweise 15 Hemden bügeln oder 70 Tassen Kaffee kochen, zwei Tage lang einen 300-Liter-Kühlschrank nutzen oder eine Maschine Wäsche waschen kann.

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Stadtbahn Ludwigsburg

Ein Beitrag von Dirk

Ein Gutachten zeigt, dass die Stadtbahn machbar ist. Sie könnte auf ihrem Weg von Remseck nach Markgröningen in Ludwigsburg viele Haltestellen anbieten und somit die Innenstadt noch attraktiver machen. Die Kreisrätinnen und Kreisräte können sich die Stadtbahn gut vorstellen. Sind die Ludwigsburger Gemeinderäte und Gemeinderätinnen vernünftig und mutig genug, eine solche weitreichende Entscheidung zu treffen?

Es gibt wohl Bedenken wegen des Autoverkehrs. Aber die Einschränkungen, die dem motorisierten Individualverkehr entstehen könnten, dürften sich angesichts steigender Benzinpreise schnell ausgleichen. Nicht nur die Mobilität wird effektiver, sondern die Stadtbahn würde auch die CO2-Bilanz der Stadt positiv beeinflussen.

StadtbahnumfrageDie LKZ fragt im Internet nach der Meinung der Bürgerinnen und Bürger. Die Stimmung der Menschen scheint eindeutig zu sein. So lauten bis Sonntag morgen (29.06.2008) 76% der Antworten: Ja, ich will eine Stadtbahn.

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Grüne Autos sind im Kommen

Ein Beitrag von Dirk Werhahn

Als habe der US-amerikanische Autohersteller General Motors (GM) in den Papieren der GRÜNEN gelesen und sich den Satz „Nur mit neuer umweltschonender Automobiltechnik erreichen wir eine zivilisierte Mobilität.“ aus dem Green Car Concept (pdf – 330 kB) zu Herzen genommen.

Zwar ist nicht ökologische Einsicht Grundlage für das Umdenken von GM, aber der ökonomische Druck ist nun zu hoch: Wegen der steigenden Benzinpreise wird GM verstärkt kleinere Autos mit niedrigerem Kraftstoffverbrauch herstellen. Deshalb will GM in Nordamerika vier Werke schließen, die große Fahrzeuge wie sportlicher Geländewagen und Pick-Up-Transporter produzieren. Ganz deutlich wird der Kurswechsel durch die Überlegungen von GM, die Geländewagenmarke Hummer zu verkaufen. Laut Pressemeldungen sind die Absatzzahlen im Mai gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent eingebrochen.

Die Forderungen der GRÜNEN nach Effizienzsteigerung und Downsizing der Autos wurden in der Vergangenheit von den Automobilherstellen nur mäßig gehört. Es bleibt zu hoffen, dass die deutschen Automobilhersteller die Signale aus den USA nun wahrnehmen und zeitnah die von den GRÜNEN aufgezeigten Möglichkeiten ausschöpfen: Kraftstoffverbrauch senken, weniger Gewicht, Leichtlaufreifen, elektronische Schaltempfehlung und optimierte Verbrennungsmotoren lassen die CO2-Emissionen weiter sinken.

Neben den technischen Möhglichkeiten ist die Weiterentwicklung politisch zu stützen: Die grüne Forderung muss umgesetzt werden, ab dem Jahr 2012 gilt der CO2-Grenzwert von 120 g/km und ab 2020 80 g/km. Fahrzeuge, die 2012 mehr als 240g CO2 ausstoßen, dürfen keine Zulassung mehr erhalten. Daneben muss zeitnah das Tempolimit von 120 km/h auf deutschen Autobahnen eingeführt werden. Auch muss es steuerlich positive Auswirkungen haben, wenn ein verbrauchsarmes Auto gefahren wird.

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