Frohe Weihnachten

Mit meiner Lieblingsweihnachtsgeschichte den „Weisen aus dem Morgenland“ wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2013.

Wordle: Weise aus dem Morgenland

Die drei Weisen aus dem Morgenland haben sich als Sterndeuter, als Wissenschaftler, als Könige aufgemacht um das Neue zu suchen. Sie haben das Neue gefunden und das Neue entsprechend gewürdigt. Kein Objekt, sondern Subjekt.

Bemerkenswert ist auch ihr Umgang mit der Macht. Sind sind selbst Könige geblieben und schlau mit ihrem Wissen umgegangen. Die Weisen haben somit dem Neuen zum Überleben verholfen, damit neues Leben beginnen kann.

In diesem Sinne – auf eine besinnliche Zeit und ein tolles Jahr 2013

Für was will ich mich einsetzen – Bewerbung Parteirat

Vorneweg: Aus der Kreismitgliederversammlung (KMV) am 21. September 2011 habe ich das Votum des Kreisverbandes Ludwigsburg  für meine Kandidatur bekommen. Herzlichen Dank an alle die mich auf der  KMV und per Mail – dort mit guten Wünschen – unterstützt haben.

Liebe Freundinnen und Freunde,

vor zwei Jahren habt Ihr mich zum ersten Mal in den Parteirat gewählt. Gerne will ich auch in den kommenden zwei Jahren als Basis-Mitglied meine Zeit, mein Engagement und meine Freude an guter Politik einbringen, damit wir auch in Zukunft so erfolgreich bleiben.

Wir haben am 27. März 2011 die Landtagswahl gewonnen und seit dem 12. Mai ist Winfried Kretschmann der erste grüne Ministerpräsident in Deutschland. Mit vielen engagierten Mitgliedern und Landtagskandidatinnen, mit einem überzeugenden Spitzenkandidaten und einem kompetenten Spitzenteam sowie einem ausgereiften Wahlprogramm haben wir 1.206.182 Wählerinnen und Wähler davon überzeugt, uns GRÜNE zu wählen. Das sind 743.293 mehr als beim letzten Mal. Dieses Wachstum macht sich auch in der Partei bemerkbar. So interessieren sich immer mehr Menschen für unsere grüne Politik. Wir konnten im letzten Jahr über 1.000 neue Mitglieder begrüßen und haben die 8.000er-Marke gerissen. Wir haben somit mehr Mitglieder als je zuvor.

Für was will ich mich einsetzen?

  • Wir GRÜNE bleiben glaubwürdig und engagieren uns für unsere Ziele. Wir entwickeln uns auf Basis unserer bisherigen Programmatik weiter, so dass wir auch in Zukunft gute Antworten auf die relevanten Fragen – von heute, morgen und übermorgen ‑ geben können.
  • Wir GRÜNE kümmern uns darum, dass unsere Mitglieder und die vielen interessierten Menschen sich in die Gestaltung der Politik für Baden-Württemberg einbringen können. Dabei haben wir auch Initiativen, Verbände, Gewerkschaften, Unternehmen usw. im Blick.
  • Wir GRÜNE in Baden-Württemberg leisten als Regierungspartei einen wichtigen Beitrag dazu, dass nach der Bundestagswahl 2013 eine Bundesregierung nur mit grüner Beteiligung möglich ist.

Meine politischen Schwerpunkte

Als Mitglied des Sprecherteams der LAG Wirtschaft, Finanzen und Soziales engagiere ich mich für meine politischen Schwerpunkte: Mit meinen Erfahrungen als Betriebswirt will ich mich dafür einsetzen, dass die Ökologisierung des Wirtschaftstandorts Baden-Württemberg gelingt. Wir können zum Wirtschaftsstandort mit Signalwirkung werden. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten die kleinen und mittlere Unternehmen (KMU), Genossenschaften, Verbände, die wir verstärkt unterstützen sollten. Dazu soll u. a. das Mittelstandsförderungs­gesetz konsequent angewandt werden.

Mit meinem sozialpädagogischen Herzen stehe ich für ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit. Wir dürfen es nicht akzeptieren, dass es neben extremem Reichtum auch große Armut gibt und die Schere sich immer weiter öffnet. Es muss uns gelingen, dass Menschen in der Not finanziell abgesichert sind und auch Erwerbslose Zugang zu „Guter Arbeit“ finden. Gut sind die Pläne für ein Tariftreuegesetz, mit dem wir sicherstellen, dass öffentliche Aufträge des Landes und der Kommunen nur an Unternehmen vergeben werden, die ihren Beschäftigten Tariflöhne zahlen. Auch für Langzeitarbeitslose müssen wir Möglichkeiten zu Integration in den Arbeitsmarkt finden.

Schon als Kassenwart habe ich früh in einem Jugendverband gelernt, dass verlässliche und ausreichende Einnahmen und eine solide Haushaltsführung eine wichtige Grundlage für gute inhaltliche Arbeit sind. Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen. Für die Einnahmenseite benötigen wir ein ökologisches, gerechtes und einfaches Steuersystem. Dabei kümmern wir uns nicht nur um die Steuersätze, sondern vor allem um die Bemessungsgrundlage. Denn eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes entfaltet nur dann seine volle Wirkung, wenn es keine Möglichkeiten gibt, die Bemessungsgrundlage zu modifizieren. Auf der Ausgabenseite werden wir mit einer soliden Haushaltspolitik auch dafür sorgen, dass auch unsere Kinder und Enkel noch Möglichkeiten zur politischen Gestaltung haben. Damit die Zinslasten erträglich sind, benötigen wir einen Abbau der Staatsverschuldung. Wir müssen dabei auch die hochverschuldeten Kommunen, im Blick behalten.

Mitgliederbetreuung, Interessierte Menschen – Partei des Dialogs

Die vielen neuen Mitglieder wollen sich ‑ mit Ihren unterschiedlichen Zielen, Vorstellungen und Bedürfnissen – in die grüne Arbeit einbringen. Als Kreisvorstandsmitglied im KV Ludwigsburg sehe ich die Herausforderung, Menschen mit langer Parteierfahrung mit Menschen zusammen zu bringen, die neu bei uns sind. Verbinden können die Wurzeln grüner Politik: ökologisch, basisdemokratisch, sozial und gewaltfrei (siehe Präambel). So zeigt die aktuelle Mitgliederumfrage, dass auch den Neumitglieder die Werte Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen, Verantwortung für kommende Generationen, Frieden, Freiheit, Weltoffenheit und Toleranz, Verantwortung für Kinder und Soziale Gerechtigkeit besonders wichtig sind.

57 Prozent der Neumitglieder wollen aktiv sein und sich einbringen. Es gibt 30 Prozent Unentschlossene. Rund 13 Prozent wollen eher passiv sein und die Partei vor allem ideell und/oder finanziell unterstützen. Von den Engagementbereiten wollen sich gut ein Viertel wöchentlich mit mehreren Stunden einbringen. Fast 40 Prozent können sich ein Engagement mit regelmäßig mehreren Stunden monatlich vorstellen. An diese hohe Motivation sollten wir anknüpfen. Dann bleiben wir als Partei lebendig und können uns gut weiter entwickeln.

Für rund 30 Prozent sind die Treffen der Ortsverbände und rund 27 Prozent die Treffen der Kreisverbände wichtig (Mehrfachnennungen möglich). Das heißt, die Orts- und Kreisverbände sind nach wie vor Dreh- und Angelpunkt.

Wir sollten als Landespartei Formate und Beteiligungsformen entwickeln, die genau das in den Blick nehmen. Es kann sich hierbei um Projekte, Workshops, Tagungen, Austauschbörsen, Foren, Kongresse etc. handeln, die von der Landespartei organisiert und vor Ort in den Regionen durchgeführt werden.

Grünes Wachstum

Wir haben von den im Landtag vertretenen Parteien die jüngste WählerInnenschaft: 40,3 Prozent der GRÜNEN-WählerInnen waren 2011 unter 45 Jahre alt. 2006 waren dies noch über 50 Prozent. Zusammen mit der GRÜNEN JUGEND sollten wir uns darum kümmern, dass wir auch weiterhin in der jungen Wählergruppe stark bleiben.

Wir haben in vielen Wahlkreisen Stimmen dazu gewonnen. Doch gibt es auf der Landkarte von Baden-Württemberg immer noch hellgrüne Gegenden in denen die CDU traditionell viele Stimmen bekommt. In manchen Wahlkreisen (wie Neckar-Odenwald, Freudenstadt, Balingen, Rottweil, Tuttlingen-Donaueschingen) waren es über 45 Prozent. Das soll sich bis zur nächsten Bundestagswahl ändern. Damit wir nicht nur in den Hochburgen hohe Stimmenanteile haben, sondern auch in den schwarzen Gegenden, benötigen die Kreisverbände u. a. Unterstützung bei der Organisation dieser kontinuierlichen Parteiarbeit. Trotz hohem Engagement ist diese Präsenz nicht nur ehrenamtlich zu leisten.

Baden-Württemberg hat nun eine grüne Landesregierung. Das treibt mich an. Baden-Württemberg kann zum Vorbild werden, wenn es noch GRÜNER wird. Daran möchte ich mitwirken und bitte um Eure Unterstützung und Eure Stimme für einen Sitz im Parteirat.

Mit vielen Grüßen

Euer

Dirk Werhahn

 

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………… Der Autor ist Mitglied im DVPJ ……………..

2011

Am Strand von Langeoog

Am Strand von Langeoog

Wünsche von Dirk Werhahn

Das neue Jahr ist da und wir haben es auf der sonnigen Nordseeinsel Langeoog begrüßt. Gestern, am Silvesterabend, besuchten wir den Gottesdienst der Inselgemeinde, bei der Pastor Torsten Both zur Jahreslosung „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ aus Römer 12,21 predigte. Eine nachdenkliche Losung. In einem ersten Schritt fordert sie auf, das Gute zu suchen und nicht das Böse zuzulassen. Doch der zweite Schritt macht deutlich, dass dies dadurch gelingen soll, dass das Böse nicht durch eigene „böse Taten“ überwunden wird, sondern durch gutes Handeln. Das ist ein hoher Anspruch und somit ein gutes Ziel für das Jahr 2011…

Neben den privaten Themen, stehen in diesem Jahr auch wieder einige politische an. So ist zu wünschen, dass es uns Grünen in Baden-Württemberg gelingt, aus der guten Stimmung, die die Umfragen anzeigen, auch viele Stimmen zu generieren, so dass am Wahlabend am 27. März 2011 ab 18 Uhr ganz deutlich wird, Baden-Württemberg bekommt einen neuen Politikstil. Nicht nur soziale, ökologische und wirtschaftliche Themen sollen neu angegangen werden, sondern es soll u. a. ein neues Klima im Verhältnis zur Zivilgesellschaft gestaltet werden. Mit der angestrebten Abwahl der CDU ist auch die Hoffnung verbunden, dass eine sinnvoll Lösung bei Stuttgart 21 gelingt, so dass nicht das überteuerte S21plus realisiert werden muss, sondern dass der heute schon sehr leistungsfähige Kopfbahnhof modernisiert wird.

Eine Idee, die ich im kommenden Jahr verfolgen will: Kann es grundsätzlich gelingen, dass alle Weltbürgerinnen und Weltbürger ausreichend nachhaltig produzierte Nahrung und Energieversorgung (Grundbedarf) kostenlos zu Verfügung gestellt bekommen? Gelingt die Finanzierung des Grundbedarfs durch den Verkauf von Nahrung und Energie, die über diesen Grundbedarf hinaus geht? Dabei sind Fragen zu klären, wie eine Verteilung der Güter und der Mittelrückfluss gelingen kann? Das sind erst mal Fragen… doch vielleicht kann dadurch ein Beitrag entstehen, das Böse mit dem Guten zu überwinden.

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………… Der Autor ist Mitglied im DVPJ ……………..

2010

Baum NeujahrWünsche von Dirk Werhahn

der Klimagipfel in Kopenhagen hat nicht die Entscheidungen gebracht, die ich mir für unsere Zukunft gewünscht habe. Vielleicht schafft dieses Scheitern die Einsicht, dass das Verhandeln zwischen den Staaten und das Handeln Einzelner weiter gehen muss.

Ganz persönlich will ich das kommende Jahr nutzen, um über das Thema „Wachstum“ konkreter nachzudenken und Lösungen zu suchen. Dabei geht es ganz praktisch um das Industrieland Baden-Württemberg. Die Automobilbranche hat global gesehen eine Überkapazität von 30%. Die Bereinigungen werden nicht spurlos an dem Autoland Baden-Württemberg vorbeigehen. So wird sich die bisherige Wirtschaftsstruktur verändern und in dem Zusammenhang wird die Arbeitslosigkeit steigen. Ein Ziel muss es deshalb sein, das Autoland Baden-Württemberg in ein Mobilitätsland weiterzuentwickeln.

Diese Idee birgt die Vorstellung, wie wir Baden-Württembergerinnen und  Baden-Württemberger auch zukünftig in Wohlstand leben können, ohne dabei die natürlichen Ressourcen noch weiter in dem Maße zu verbrauchen, wie wir dies bisher getan haben. Doch wir brauchen mehr. So kann diese Krise genutzt werden, um Baden-Württemberg zu einem Musterländle für GRÜNE TECHNOLOGIEN zu entwickeln. Auch habe ich die Hoffnung, dass Menschen weiterhin in einer solidarischen Gesellschaft leben wollen und dass entsprechende Akzente in Vereinen, Verbände, Initiativen durch Sport, Bildung, Kultur usw. gesetzt werden können.

Mit dieser Hoffnung wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein gutes und gesegnetes neues Jahr, viel Spaß am Leben und eine gute Gesundheit.

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Jahr 2009

Wünsche von Dirk Werhahn

Baum Neujahrviele meiner Fragen von vor einem Jahr wurden noch nicht beantwortet:

  • Lernen wir, was lernen heißt und kommen wir auf dem Weg zur gemeinsamen Schule einen Schritt weiter ?
  • Lernen wir den Umgang mit Migrationsproblemen und sehen sie nicht als Chance für den Wahlkampf?
  • Schaffen wir Chancengleichheit, auch über die Grenzen der Milieus hinweg?
  • Kommen wir bei der Reduktion von Feinstaub einen Schritt weiter und gelingt es uns den CO2-Ausstoß zu vermindern?

Und es sind noch neue Hinzugekommen:

  • Wir wirkt sich die Finanzkrise auf unseren Arbeitsmarkt und somit auf die Beschäftigungssituation von vielen Menschen aus?
  • Gelingt es ein Konjunkturprogramm aufzusetzen, das ein eindeutige Lenkungswirkung hin zu ökologischen Abläufen erzeugt?
  • Wird Europa, Deutschland und Baden-Württemberg nach den Wahlen in 2009 grüner und somit zukunftsfähiger sein?
  • Wird die Atomlobby mit ihren Versuchen scheitern, die risikobehafteten AKWs weiterlaufen zu lassen?

Neben all den Hoffnungen, die mit diesen Fragen verbunden sind, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern, ein gutes und gesegnetes neues Jahr, viel Spaß am Leben und eine gute Gesundheit.

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