Öl geht aus

PhotovoltaikLaut n-tv hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die Bundesregierung aufgefordert, mehr Geld in die Erforschung neuer Energietechniken zu investieren. Die bisher eingesetzten Forschungsgelder in Höhe von 417 Millionen Euro reichen nicht aus. Sie müssen laut DIW mindestens verdoppelt werden. Dies vor dem Hintergrund, dass das DIW davon ausgeht, dass das globale Ölangebot aller Voraussicht nach nur noch maximal zwölf Jahre ausreichen wird, um die weltweite Nachfrage zu decken.

Dass Atomenergie nicht die geeignete langfristige Lösung bringt, zeigen die Prognosen über die Uran-Reserven. Laut BWE beträgt die Reichweite etwa 50 Jahre, wenn auch der Teil der Ressourcen einbezogen wird, deren Gewinnung bis zu 130 US-Dollar/t U kosten. Heutige Kosten ca. 40 US-Dollar/t U.

Das DIW kommt zur Einsicht, dass erneuerbare Energiequellen und neue Energietechniken vorangebracht werden müssen. Somit macht das größte Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland – das sich als unabhängige Institution ausschließlich gemeinnützigen Zwecken verpflichtet und Grundlagenforschung beschreibt – deutlich, dass enorme Veränderungen notwendig sind.

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