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Die GRÜNEN stehen für ein nachhaltiges qualitatives Wachstum

bewerbungsrede_werhahn 01Ziele von Dirk Werhahn

Ein paar Inhalte aus meiner Rede auf dem Landesparteitag [1]:

Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, wie verhängnis­voll das neoliberale Verständnis von Wirtschaften ist. Die Grünen müssen für ein soziales, ökologisches und wirt­schaftliches Gleichgewicht sorgen. Ziel muss eine solidarische Gesellschaft sein.

Das Wachstum der ver­gangenen Jahre war nur eine große Blase, die jetzt geplatzt ist. Deshalb müssen wir in der Zukunft mit deutlich mehr Arbeitslosen rechnen. Eine große Herausforderung, denn alle Men­schen brauchen eine Perspektive. Deshalb ist die Weiterent­wicklung der sozialen Sicherungssyste­me wichtig. Dies kann bedeuten, dass der Beschluss zum „Grünen Grund­einkommen“ [2] bald wieder auf der politischen Tagesordnung steht. Denn alle Men­schen haben das Recht auf gesellschaftliche Teil­habe.

Den Grünen müssen etwas dagegen tun, dass die Schere zwi­schen arm und reich nicht weiter auseinander geht. Es darf nicht sein, dass bei den einen schon wieder die Boni steigen und bei den anderen die Steigerung des Kindergeldes auf Hartz IV ange­rechnet wird.

Die Grünen sollen in Zukunft mehr Kampagnen zu aktuellen Themen anstoßen. Diese sollen mit der Basis zusammen entwickelt werden. Denn wie ein Baum, leben auch wir Grünen mit unseren Wurzeln. Es ist wichtig, dass neue Mit-Mach-Formen entstehen. Ziel muss sein, dass sich noch mehr Men­schen mit ganz unterschiedlic­hen zeitlichen Möglichkeiten in GRÜNE Politik ein­bringen kön­nen. Denn nur dann, wenn viele beteiligt sind, wird auch der Inhalt von vielen getragen. Konkret soll das Landtagswahlpro­gramm von uns allen entwickelt werden.

Wichtig ist, dass der Landesverband sehr solidarisch die strukturschwachen Kreisverbände unterstützt.

Die GRÜNE stehen für und wollen ein nachhaltiges qualitatives Wachstum. Deshalb braucht es für die Landtagswahl eine doppelte Strategie: Dem schwarz-gelben Block Stimmen abnehmen und bei grün-rot-roten WechselwählerInnen die Meinungs­führer­schaft übernehmen. Die Poli­tik in Baden-Württem­berg braucht unsere grüne Handschrift.

DIE ZUKUNFT IST GRÜN

Dem Parteirat gehören für die nächsten beiden Jahre an: Theresia Bauer (KV Heidelberg, 101 Stimmen), Alex Bonde (KV Ortenau, 126 Stimmen), Harald Ebner (KV Schwäbisch Hall, 74 Stimmen), Winfried Kretschmann (KV Esslingen, 128 Stimmen), Sylvia Kotting-Uhl (KV Karlsruhe, 107 Stimmen), Niombo Lomba (KV Stuttgart, 117 Stimmen), Andrea Lindlohr (KV Esslingen, 125 Stimmen), Agnieszka Malczak (KV Ravensburg, 122 Stimmen), Heide Rühle (KV Böblingen, 167 Stimmen), Jörg Rupp (KV Karlsruhe, 73 Stimmen), Charlotte Schneidewind-Hartnagel (KV Neckar-Bergstraße, 90 Stimmen), Henning Schürig (KV Stuttgart, 90 Stimmen), Dirk Werhahn (KV Ludwigsburg, 85 Stimmen).

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