Rund 60 Prozent für morgen. Mehr als 40 Prozent für übermorgen
Erstellt von admin am Sonntag 25. November 2007
Ein Kommentar von Dirk Werhahn
Drei Tage unter dem Motto “Jetzt. Für morgen.” sind zu Ende. Die Debatte über die Grüne Sozialpolitik der Zukunft hat aber erst begonnen. Dies zeigt das Ergebnis der Abstimmung. So haben sich 58,6 Prozent für den Antrag des Bundesvorstandes und somit für die Grundsicherung entscheiden, aber es haben auch 41,4 Prozent der Delegierten für den Antrag von Baden-Württemberg und somit für ein Grundeinkommen gestimmt.
Der Beschluss Grundsicherung trägt durch die Übernahmen von Änderungsanträgen auch die Handschrift der GrundeinkommensbefürworterInnen. In Gesprächen am Rande der Bundesdelegiertenkonferenz wird deutlich, dass sich noch mehr als 40,7 Prozent der Delegierten für ein Grundeinkommen erwärmen könnten, aber dass auf dieser BDK die Zeit hierfür noch nicht reif sei. Viele wollen dem Bundesvorstand eine Niederlage ersparen. Andere wie Boris Palmer unterscheiden zwischen kurz- und langfristig: Der Antrag des Bundesvorstandes beschreibt seiner Meinung nach, was in der nächsten Legislaturperiode zu machen ist. Aber es sei auch wichtig, dass die Grünen die Debatte über das Grundeinkommen weiterführen.
Der Bundesparteitag “Jetzt. Für Morgen.” ist zu Ende. Die Debatte beginnt:
“Für Morgen Grundsicherung. Übermorgen Grundeinkommen.”
Weitere Blogs: Henning Schürig, GrünesFreiburg, Grüne Jugend


Sonntag 25. November 2007 um 7:49 pm
[...] Aus Baden-Württemberg habe ich was bei Henning Schürig, bei GrünesFreiburg und bei Dirk Werhahn gefunden. Also da nachlesen und [...]
Dienstag 27. November 2007 um 3:29 am
[...] Ario (der sich nach wie vor wundert, warum wir ein neues Logo haben und es aber okay findet) und Dirk Werhahn (der sich auch die Mühe gemacht hat, einen Pressespiegel [...]