Stoppen Sie den Wahnsinn
Erstellt von admin am Freitag 16. November 2007
Ein Schreiben von Dirk Werhahn
Sehr geehrter Herr Mehdorn,
stoppen Sie den Wahnsinn und lösen Sie bitte das aktuelle Mobilitätsproblem so schnell wir möglich. Besser sofort!!!
Heute muß ich für eine größere Reise auf das Auto umsteigen, was mich sehr ärgert und für Sie Umsatzeinbußen bedeutet. Damit nicht nur ich, sondern auch all die anderen Betroffenen zukünftig wieder ökologisch sinnvoll reisen können, bitte ich Sie eindringlich darum, mit der GDL so schnell wie möglich, zu einem guten Ergebnis für die Reisenden zu kommen. Denn nach wie vor hoffe ich sehr, dass Ihnen die Anliegen der Reisenden/KundInnen der Bahn AG sehr am Herzen liegen und unternehmenspolitische Fragen dahinter zurückstehen.
Liegt die Lösung nicht auf der Hand, wie es Ihnen gelingen kann, zukünftig Streiks zu verhindern? Wäre es nicht klug, alle LokomotivführerInnen zu verbeamten?
Denn dieser Arbeitskampf zeigt deutlich, dass Mobilität ein gesamtgesellschaftliches Infrastrukturthema ist, das nur vom Gemeinswesen solidarisch und nicht über Marktmechanismen zu lösen ist. Denn Markt bedeutet Angebot und Nachfrage und somit Inklussion und Exklussion. Und die Exklussionsmechanismen spüren wir derzeit sehr deutlich.
Bitte stoppen Sie den Wahnsinn, Herr Mehdorn!
Mit freundlichen Grüßen
Dirk Werhahn

Freitag 16. November 2007 um 4:45 pm
[...] 2. Sie sind als Bundesverkehrsminister dafür verantwortlich, dass das bundeseigene Unternehmen Deutsche Bahn AG sich anstelle Service vornehmlich mit Propaganda beschäftigt. [...]