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Vorstellungen für Baden-Württemberg III

Erstellt von Dirk Werhahn am Montag 2. November 2009

VorstellungenVorstellungen von Dirk Werhahn

In der Präambel der Satzung ist zu lesen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg werden die materialistische Wachstumsideologie westlicher und östlicher Prägung ablösen müssen, wenn die Menschheit noch eine lebenswerte Zukunft haben soll. Aus dem Wissen um die Endlichkeit unseres Planeten und dem Bewusstsein von den Zusammenhängen seiner Lebensgesetze muss an die Stelle der gewissenlosen Ausplünderung der Natur ihre verantwortungsbewusste Erhaltung und Pflege treten.

Vor 30 Jahren wurden die GRÜNEN gegründet und das Thema Wachstum ist immer noch aktuell. So steht im Koalitionsvertrag (2009) von CDU/CSU und FDP: “In der jetzigen Situation gilt es, den Einbruch des wirtschaftlichen Wachstums so schnell wie möglich zu überwinden und zu einem neuen, stabilen und dynamischen Aufschwung zu kommen.” Diese und ähnliche Aussagen der Koalition zur Wirtschaftpolitik machen deutlich, dass schwarz-gelb in Berlin vom Wirtschaftswachstum alten Typs, das an einen wachsenden Naturverbrauch gekoppelt ist, nicht lassen kann. dabei ist es noch nicht mal sicher, dass das Wirtschaftswachstum bzw. das BIP Aussagen zum Wohlstand (pdf) in einem Land  treffen kann. An was kann gemessen werden, ob der Wohlstand einen Landes – hier Baden-Württenberg steigt?

Hier Kriterien mit positiven Effekten:

  • soziale Gerechtigkeit,
  • unbezahlte Arbeit (Wert der Hausarbeit, Wert der ehrenamtlichen Arbeit)
  • Inanspruchnahme von Ressourcen bzw. Naturkapital.
  • Private Verbrauch (Teilmenge von BIP).  Es wird angenommen, dass der Konsum von Gütern und Dienstleitungen durch die privaten Haushalte einen positiven Nutzen stiftet. Kosten für dauerhafte Konsumgüter
  • Einkommensverteilung
  • Öffentliche Ausgaben für Gesundheits- und Bildungswesen
  • Nettowertänderungen des Anlagevermögens (ohne Bauten)
  • Veränderungen der Kapitalbilanz

Hier Kriterien mit negativen Effekten:

  • Umweltschäden,
  • Kosten von Verkehrsunfällen
  • Kosten von Kriminalität
  • Kosten alkoholassoziierter (Drogen-) Krankheiten
  • Gesellschaftliche Ausgaben zur
  • Kompensation von Umweltbelastungen
  • Schäden durch Wasserverschmutzung
  • Schäden im Zuge von Bodenbelastungen
  • Schäden durch Luftverschmutzung
  • Schäden durch Lärm
  • Verlust bzw. Gewinn durch die Veränderung der Fläche von
    Feuchtgebieten
  • Schäden durch Verlust von landwirtschaftlich nutzbarer Fläche
  • Ersatzkosten durch Ausbeutung nicht erneuerbarer Ressourcen
  • Schäden durch CO2- Emissionen

Es wird deutlich, dass es neben den positiven Effekten auch negative Auswirkungen gibt. Beide seiten sind in zukünftige Wachstumstheorien zu integrieren. Ziel ist es, weg vom BIP hin zu einer Beschreibung eines Wohlstandswachstum zu kommen, das bei den Menschen ankommt.

Bis zur Landtagswahl 2011 müssen die GRÜNEN noch mehr Menschen von den Konzepten und Lösungen überzeugen.

DIE ZUKUNFT IST GRÜN

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