Vorstellungen für Baden-Wuerttemberg II
Erstellt von Dirk Werhahn am Montag 26. Oktober 2009
Vorstellungen von Dirk Werhahn
Die GRÜNEN müssen sich für ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit einsetzen. Es ist nicht hinzunehmen, dass extremer Reichtum und große Armut nebeneinander existieren und dass die Schere immer weiter auseinander geht. Menschen in Not müssen finanziell abgesichert sein und Erwerbslose brauchen Zugänge zu Erwerbsarbeit. Gesellschaftliche Teilhabe bedeutet Einbindung in soziale Zusammenhänge. Menschen brauchen Perspektiven. Eine Weiterentwicklung aller sozialen Sicherungssysteme ist unerlässlich. Vor allem muss in Bildung investiert werden, um Chancengerechtigkeit für alle zu schaffen. Bildung ist das Fundament dafür, dass Menschen selbstständig ihr Leben gestalten und Verantwortung für sich selbst, für die Gemeinschaft und für die Umwelt übernehmen können. Dies wiederum ist eine Grundlage für eine ökologische, basisdemokratische, friedliche und soziale Welt.
Damit knüpfen wir an Landesverfassung: [... ] die Freiheit und Würde des Menschen zu sichern, dem Frieden zu dienen, das Gemeinschaftsleben nach den Grundsätzen der sozialen Gerechtigkeit zu ordnen, den wirtschaftlichen Fortschritt aller zu fördern, [...] an und entwickeln diese fort.
- Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass der Staat die Menschen in Ruhe läßt und dass der Kernbereich privater Lebensgestaltung unantastbar bleibt. Die Freiheit des Internets soll bleiben, die Strafverfolgung erhöht werden.
- Die GRÜNEN denken Frieden Sicherheit, Gerechtigkeit und Klimaschutz zusammen. Zukünftig soll Baden-Württemberg für einen geregelten Zugang zur Energie und zur Nutzung von natürlichen Ressourcen einstehen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Friedenspolitik, bei dem Baden-Württemberg voran gehen soll. Darüber hinaus soll die Politik im Land soll davon geprägt sein, dass endliche Rohstoffe durch erneuerbare ersetzt werden.
- Die Aussage “wirtschaftlicher Fortschritt aller” ist die verfassungsmäßige Forderung nach Chancengerechtigkeit. Daher müssen die Investitionen in Bildung erhöht werden. Denn die Kompetenzen unserer Kinder sind unsere wichtigste Ressource. Darüber hinaus sollen allen Menschen die Möglichkeiten zum “Lebenslangen Lernen” offen stehen. Hierfür sind entsprechende Vorschläge wie Bildungs-Sabbat (Fortbildungskonten), Sonderurlaub für Fortbildungsveranstaltungen (Arbeitsplatznah), Studierenpausen, etc.
Bis zur Landtagswahl 2011 müssen die GRÜNEN noch mehr Menschen von den Konzepten und Lösungen überzeugen.
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