Entwicklungspotenziale

Eine Grüne Perspektive

Archiv für April, 2009

Nachrichten vom 2009-04-29

Erstellt von Dirk Werhahn am 29. April 2009

  • die talfahrt der wirtschaft geht wohl weiter – wann kommen die ideen für neues nachhaltiges wirtschaften wirklich bei den entscheiderInnen an – http://is.gd/voTT #

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Nachrichten vom 2009-04-28

Erstellt von Dirk Werhahn am 28. April 2009

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Nachrichten vom 2009-04-27

Erstellt von Dirk Werhahn am 27. April 2009

  • wir waren in neckarwestheim – http://is.gd/uX2q #
  • der widerstand gegen stuttgart 21 geht weiter – sehr gut – http://is.gd/uXir #
  • USA will gegen Klimawandel vorgehen – wenn wir technologisch vorne bleiben wollen, heißt das, engagiert weiter machen – http://is.gd/uXCb #

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Nachrichten vom 2009-04-26

Erstellt von Dirk Werhahn am 26. April 2009

  • heute um 14 Uhr findet die Mahnwache am GKN in Neckarwestheim statt – wir lassen den Ausstieg vom Ausstieg nicht zu #
  • wolfsburg hat in cottbus verloren – auch eine gute nachricht heute abend #

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Tschernobyl

Erstellt von Dirk Werhahn am 26. April 2009

Viele Grüne bei der Mahnwache in Neckarwestheim

Grüne bei der Mahnwache in Neckarwestheim // 26.04.09

Eine Beitrag von Dirk Werhahn

Ein Ort in der Ukraine steht für das hohe Risiko, mit dem die Erzeugung von Energie verbunden ist.  In Tschernobyl ereignete sich vor 23 Jahren ein folgenschweres Unglück, das zeigte, wie grenzenlos die Auswirkungen der Atomindustrie sein können.

Die Mischung aus Experiment, Bedienfehler und falscher Technologie haben zur Katastrophe am 26. April 1986 geführt, von der die Welt erst zwei bis drei Tage später erfuhr. Dieses Unglück, aber auch die Zwischenfälle der letzten Jahre in Forsmark, Brunsbüttel, Krümmel oder Tricastin zeigen, dass Atomkraft eine unberechenbare Hochrisikotechnologie ist.

Neben dem Risiko, das der Betrieb eines Kernkraftwerkes mit sich bringt, ist der Umgang mit dem Atommüll ungelöst. Dieser wird über mehrere zehntauschende Jahre strahlen und ist eine schwere Hypothek für künftige Generationen. Aufgrund der Strahlungsdauer, muss ein Endlager nicht nur geologisch stabil sein, sondern auch sicher sein, vor sich ändernden gesellschaftlichen Systemen. Viele Umbrüche hatten wir in den vergangenen Jahren: Der Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Pakts zeigen, wie grundlegend  die Veränderungen sein können. Die vor uns liegenden Umbrüche, die der Klimawandel und die Auseinandersetzung um die weniger werdende Ressourcen mit sich bringen könnten, sind auch im Bezug auf die soziale Sicherheit und die Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens (beispielsweiese Staatsformen, Partizipationsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern etc.) ungeklärt.

Die Dramatik wird deutlich, wenn wir 10.000 Jahre zurückblicken. Dies sind Zeiträume in denen der Umgang mit Atommüll zu denken ist: Vor 10.000 v. Chr. wurden die ersten Bildschriften entwickelt. 8.000 v. Chr.  ist Jericho als frühe stadtartige Siedlung der Jungsteinzeit entstanden. Die unterschiedliche Ausprägung von Biografien, soziale Unterschiede etc. entstand 4.000 v.Chr. in Mesopotamien, 1.000 v.Chr. in Griechenland und erst 500 n.Chr. bei den Germanen.

Diese langen Fristen und die damit verbundenen gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklungen, lassen zumindest die Annahme zu, dass nicht sicher ist, ob eine Menschheit in 10.000 Jahren noch weiß , wie mit Strahlung umzugehen ist, vielleicht haben sie auch keine Mittel oder keine Technik mehr, um zu den Endlagerstätten in einem Krisenfall vorzudringen.

Nicht auszuschließen ist, dass solcher Müll in die Hände von Herrschenden in totalitären Systemen fällt. Das letzte endete in Deutschland  vor 55 Jahren.

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